Daheim e.V.
 Daheim heißt nicht allein.

Hausgemeinschaft Am Pulverbach

Ruhig und zentral liegt die Hausgemeinschaft Am Pulverbach 9b nicht weit entfernt vom Rathaus in Steinhagen. Geschäfte, Sparkasse, das Ärzte und Apotheken sind gut zu Fuß zu erreichen.

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Das Haus

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Das Haus

Auf zwei Etagen, die über einen Fahrstuhl verbunden sind, leben 17 Menschen in der Hausgemeinschaft. Alle Räume und Sanitärbereiche sind barrierefrei ausgestattet.
2010 wurde das Gebäude auf dem innerstädtischen Grundstück in Steinhagen für die besonderen Anforderungen von Daheim e.V. errichtet. Im Erdgeschoß ist außerdem unsere Tagespflege Steinhagen beheimatet.

Die Zimmer

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Die Zimmer

Die Einzelzimmer sind ca. 23 qm groß und verfügen über ein Duschbad sowie einen Fernseh- und Telefonanschluss. Jeder Bewohner richtet sein Zimmer mit seinen eigenen Möbeln, Bildern und Erinnerungsstücken ein. Sämtliche Einzelzimmer münden in den Gemeinschaftsbereich. So ist kein Bewohner allein, wenn er sein Zimmer verlässt.

Der Gemeinschaftsbereich

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Der Gemeinschaftsbereich

Der Alltag der Hausgemeinschaft spielt sich im großen Gemeinschaftsbereich mit Küche, Wohn- und Esszimmer ab. Die Menschen kommen hier gerne zusammen zum Kochen, Essen, Spielen und Klönen.

Das Wohlfühlbad

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Das Wohlfühlbad

Snoozelen – das heißt entspannen und dabei die Wahrnehmung über fühlen, berühren und Lichtreize aktivieren. Unser Wohlfühlbad regt die Sinne an, das Leben anders wahrzunehmen.

Der Garten

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Der Garten

Im Sommer ist der zum Haus gehörende Garten unser zweites Wohnzimmer: Hier genießen wir die Sonne mit Blick ins Grüne. Wir freuen uns sehr, wenn uns der ein oder andere Bewohner bei kleineren Gartenarbeiten unterstützt.

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Unser Konzept

In unserer Hausgemeinschaft leben Menschen mit Pflege- und Betreuungsbedarf. Wir von Daheim e.V. bieten für jeden Bewohner ein fein abgestimmtes Programm zur Mobilisierung und individuellen Motivation. Und wir sind Rund um die Uhr für jeden einzelnen Bewohner da.

Alle persönlichen Räume sind großzügig und freundlich-hell gestaltet. Sie werden von den Bewohnern individuell eingerichtet, auch Haustiere sind willkommen. Zum Gemeinschaftsbereich im Haus gehören Küche sowie Wohn- und Esszimmer.

Unsere Hausgemeinschaft ist ein Angebot für alle Menschen die

  • im höheren Lebensalter pflege- und betreuungsbedürftig geworden sind,
  • an einer dementiellen und/oder psychischen Erkrankung leiden,
  • eine Alternative zum Einzug in ein Pflegeheim suchen und den familiären Charakter einer Hausgemeinschaft vorziehen.


Soviel wie notwendig aber nicht mehr als wünschenswert, das ist unsere Devise beim Thema Zuwendung und Betreuung. Wir haben sehr gute Erfahrungen mit unserem Team aus Pflegefachkräften, -assistenten und hauswirtschaftlichen Mitarbeitern gemacht. Sie verstehen sich als Alltagsbegleiter und unterstützen die Bewohner.


Der Alltag ist Programm

Es ist uns wichtig, dass der Tag so normal wie möglich verläuft. Der Tagesrhythmus wird bestimmt von den Mahlzeiten und den Abläufen im Haushalt. Nach dem Frühstück beginnen unsere Mitarbeiter in der Küche schon mit die Vorbereitungen für das Mittagessen. Jeder Bewohner darf sich aktiv an der Hausarbeit beteiligen: Sei es nun Kartoffeln zu schälen oder die Wäsche zu bügeln. Dabei besprechen die Bewohner u.a. den Speiseplan für die Woche und stellen die Einkaufsliste zusammen. Am Nachmittag besteht die Möglichkeit, sich mit den anderen Bewohnern z.B. zu einem gemeinsamen Spiel zu treffen.

 

Jeder nach seinen Bedürfnissen

Die Bewohner gestalten ihren Tagesablauf nach ihren Bedürfnissen. Jeder entscheidet, ob er am Gemeinschaftsleben teilnehmen möchte oder nicht. Wir möchten, dass Sie der Mensch bleiben, der Sie immer gewesen sind.

 

Die räumliche Aufteilung der Hausgemeinschaft

 

Die Zimmer

Wir schließen mit jedem Bewohner einen Mietvertrag über sein Zimmer ab. Die Räume sind barrierefrei ausgestattet und verfügen über ein eigenes Duschbad sowie einen Fernseh- und Telefonanschluss.
Das Zimmer richtet der Bewohner mit seinen Möbeln, Bildern und Erinnerungsstücken ein. Auch ist es möglich, Haustiere zu halten.
Sämtliche Einzelzimmer münden in den Gemeinschaftsbereich. So ist kein Bewohner allein, wenn er sein Zimmer verlässt.
Das Zimmer ist der private Rückzugsbereich von jedem Bewohnen. Wir sind Gast in seinen Räumen.

 

Der Gemeinschaftsbereich

Das Herzstück der Hausgemeinschaft ist der großzügige Gemeinschaftsbereich mit Küche, Wohn- und Esszimmer. Die Menschen kommen hier gern zum gemeinsamen Kochen und Essen zusammen. Die wohnliche Atmosphäre bietet viele Anregungen zum Gestalten, Reden und Beisammensein. Unsere Hausgemeinschaften verfügen in der Regel über (Dach-)Terrassen und einen Garten. Die Bewohnen können im Garten sitzen und die Natur genießen. Aber auch z.B. die Blumen gießen oder Unkraut jäten. Wir freuen uns über jeden, der uns im Garten hilft!

 

Unsere Leistungen im sozialmedizinischen Bereich

interne Angebote:

  • Grundpflegerische Betreuung (Duschbäder, Vollbäder, Körperpflege)
  • Behandlungspflege (Verbände, Einreibungen, BZ-Kontrollen, RR und Puls-Kontrollen etc.)
  • Sicherstellung der medikamentösen Versorgung
  • Ergotherapeutische Maßnahmen
  • Arztvisiten im Haus (behandelnde Ärzte, Psychiater)

externe Angebote:

  • Begleitung zu Haus- und Fachärzten
  • Termine organisieren und wahrnehmen mit Logopäden, Krankengymnasten, Optikern, Akustikern und Orthopädischen Schuhmachern, Fußpflege, Sanitätshäusern
  • Unterstützung bei der Beantragung von Leistungen nach der Pflegeversicherung

Aktivitäten im Freizeitbereich:

  • Seniorengymnastik, Singen, Tanzen, Musizieren
  • Cafe-Besuche
  • Kegeln
  • betreute Urlaubsfahrten
  • Besuch kultureller Veranstaltungen
  • Einkäufe in der Innenstadt, Besuche des Wochenmarktes
  • Ausflüge, Tagesausflüge
  • Gemeinsames Lesen aus der Tageszeitung, aus Zeitschriften und Büchern
  • Bastelangebote, Gestalten, Malen, Handarbeiten
  • Regelmäßige Spaziergänge
  • Gartenaktivitäten
  • Gesellschaftsspiele
  • Verschiedene Abendveranstaltungen
  • Dia- und Filmvorführungen
  • Bewusstes Feiern von großen Festen wie z.B. Ostern, Pfingsten, Sommerfest, Erntedank, Nikolaus, Weihnachten unter Einbeziehung der Angehörigen und Menschen aus der Nachbarschaft
  • Geburtstagsfeiern

 

Im betreuerischen Bereich:

Tagesstrukturierende Maßnahmen:

  • Planung der Beköstigung mit und im Auftrag der Bewohner, gesunde Ernährung sicherstellen, Einbeziehung in die Essenszubereitung, gemeinsame Mahlzeiten
  • Gemeinsame hauswirtschaftliche Tätigkeiten
  • Bewegung und Sport, z.B. Spaziergänge
  • Gedächtnis- und Konzentrationstraining, Orientierungstraining
  • Spezifische individuelle Förderung durch Einzelbetreuung
  • Unterstützung bei der Erweiterung psychosozialer und kommunikativer Kompetenzen Krisenvorbeugung und Krisenbewältigung

Beratungsleistungen

  • Angehörigenberatung
  • Beratung zur Finanzierung der Hilfen

 

Unsere MitarbeiterInnen

Unsere Mitarbeiter verstehen sich als „Alltagsbegleiter“ und unterstützen jeden Bewohner durch Betreuung, Pflege und bei der hauswirtschaftlichen Versorgung. Auch nachts ist immer ein Ansprechpartner vor Ort.
Unser Team setzt sich zusammen aus examinierten Pflegefachkräften und Alltagsbegleitern im Betreuungs- und Hauswirtschaftsdienst.
Die Fortbildung unserer MitarbeiterInnen ist wesentlicher Bestandteil unserer Arbeit, damit sie die Pflege und Betreuung entsprechend dem aktuellen Stand leisten können.

 

Die Entgeltberechnung

In der Regel übernehmen je nach Leistungsart die Krankenkasse, die Pflegekasse, der Kreis Gütersloh oder sonstige Sozialhilfeträger die Kosten. Die Leistungen des Sozialhilfeträgers sind abhängig von der Einkommens- und Vermögensgrenze.
Bei der Antragstellung sind wir Ihnen selbstverständlich gerne behilflich.
Für Selbstzahler werden die gleichen Vergütungssätze berechnet.

 

Unsere Qualitätssicherung

Um der zentralen Bedeutung der Qualität unserer Arbeit gerecht zu werden, haben wir ein Qualitätsmanagementsystem aufgebaut und entwickeln dieses kontinuierlich weiter.

Beispiele einzelner Qualitätssicherungsmaßnahmen sind:

  • das konsequente Eingehen auf die aktuelle Situation der Bewohner, Erfassung von deren Zustand und Stimmung, von Bedürfnissen und Konflikten
  • kontinuierliche Dokumentation der Betreuungs- und Pflegeplanung und –durchführung
  • tägliche interne Besprechungen
  • enge Zusammenarbeit mit Angehörigen, Betreuern, Ärzten, Psychiatern, etc.
  • interne und externe Audits
  • externe Kontrollen durch den MDK (Medizinischer Dienst der Krankenkassen)
  • enge Kooperation mir der Heimaufsicht des Kreises Gütersloh