Daheim e.V.
 

03.10.2015 | Die Glocke | Ralf Steinecke

Von der Einkaufshilfe bis zur Pflege

Ausreichend Platz ist durch nichts zu ersetzen. Diese Erfahrung macht der Pflege-Verein Daheim, der jetzt von der Dammstraße an die Winkelstraße 2 b gezogen ist. „Hier können wir unsere Angebote entsprechend ausweiten“, sagt Vorstandsmitglied Erich Tarrach.

Für den neuen Standort werden zudem neue Mitarbeiter gesucht. An der Dammstraße hatte man 30 Quadratmeter zur Verfügung. Jetzt wird auf 160 Quadratmetern gearbeitet. In dem Daheim-Gebäude - errichtet von der Firma Vorderbrüggen - befinden sich auch zehn Wohnungen mit einer praxisgerechten Größe von 48 Quadratmetern zu Kaltmieten zwischen 7,50 und 8 Euro pro Quadratmeter. „Wir wollten bezahlbaren Wohnraum schaffen. Das ist uns gelungen“, sagt Erich Tarrach.
Gelungen ist auch die Wahl des Standortes. Der liegt der nämlich durchaus zentral. Der Stadtpark ist nur wenige Schritte entfernt ist. Auch das Schwimmbad „Die Welle“ befindet sich gleich um die Ecke. Nahversorger sind ebenfalls in näherer Umgebung vorhanden, ebenso wie Banken und Ärzte. Auch der Bahnhof befindet sich in nur 1,3 Kilometer Entfernung.
Zentral ist der Standort aber auch für Daheim. Von dort lassen sich die Gütersloher Ortsteile hervorragend erreichen. Das ist wichtig, um eine hohe Verfügbarkeit zu erreichen.
Der Verein wurde 1989 in Gütersloh durch pflegende Angehörige und in der Pflege tätige Menschen gegründet. Sie wollten ihre Vorstellungen von patientenorientierter Pflege in die Tat umsetzen. Die Pflege der Menschen soll möglichst in ihrem Zuhause stattfinden. Bedürfnisse sollen berücksichtigt werden und der Mensch in den Alltag eingebunden bleiben.

Die Angebote des Verein richten sich nach den individuellen Bedürfnissen der Kunden. „Das fängt ganz niederschwellig an“, sagt Claudia Lauhoff, stellvertretende Leiterin des Pflegedienstes. So kann zum Beispiel nur eine Unterstützung bei Einkäufen oder Gängen zu Behörden genutzt werden.
Die Lösungen reichen aber auch bis zu einer Komplettpflege zum Beispiel demenzkranker Personen. Mit einem strengen Qualitätsmanagement bürgt der Verein für gleichbleibend gute Arbeit.
 

Hausnotruf sorgt für schnelle Hilfe

„Keiner kann das schneller“, sagt Burkhard Kanowski, Geschäftsführer des Vereins Daheim. Gemeint ist das Hausnotrufsystem, dass im Fall der Fälle für schnelle Hilfe sorgt.
Der Hausnotruf kann von sowohl von den Bewohnern des vereinseigenen Gebäudes an der Winkelstraße 2b genutzt werden als auch von den Mietern der gerade entstehenden Wohnungen. Ideal sind die kurzen Wege.

„Das bringt ein Sicherheit in das Leben der Leute. Auf der anderen Seite bleibt die Selbstständigkeit gewahrt“, erklärt Susanne Auster, Leiterin des ambulanten Pflegedienstes. Und Pflegedienstleiterin Marlene Kuhlmann, die besonders die unkomplizierte Handhabung dieses wichtigen Helfers hervorhebt, sagt ergänzend: „Dieses System muss man nicht erst nutzen, wenn man körperliche Hilfe benötigt.“