Daheim e.V.
 

07.12.2015 | Die Glocke

Neubau an der Paderborner Strasse in Verl

Verl (rast) - Langsam nimmt es Gestalt an – das gut fünf Millionen Euro teure Gebäude an der Paderborner Straße 37 in Verl mit seinen insgesamt 2100 Quadratmetern Nutzfläche. Jetzt hat die Bauherrengemeinschaft mit rund 80 Gästen ihr Richtfest an der Paderborner Straße gefeiert.

Die Bauherrengemeinschaft setzt sich zusammen aus Corinna und Jens Niederschulte, Isabell und Bärbel Fortkord sowie Petra Koors-Wewer. Mieter des vom Architektenbüro Wischke, Send und Partner geplanten Objektes werden das Steuerberatungsbüro Koors und Fortkord, der Zahnarzt Jörg Abramovski (momentan am Minipreis) und der Pflegedienst Verein Daheim sein.

Das Gebäude auf dem 4250 Quadratmeter großen Grundstück unterteilt sich in den vorderen, zur Paderborner Straße gerichteten Teil und den hintern Teil. Der Spatenstich erfolgte Anfang Juni. „Wir liegen momentan gut in der Zeit“, sagt Tobias Fortkord. Am 1. Mai kommenden Jahres soll der hintere Abschnitt bezogen werden. Zum 1. Juli ist der Bezug des vorderen Teils geplant.

Direkt an der Paderborner Straße befinden sich die Räumlichkeiten der Steuerkanzlei und des Zahnarztes. Während Koors und Fortkord das Erdgeschoss und zwei Drittel des ersten Obergeschosses nutzen, befindet sich die Zahnarztpraxis ganz oben im Staffelgeschoss. Der Pflegedienst Verein Daheim, der Mitglied der Arbeiterwohlfahrt (Awo) im Kreis Gütersloh ist, ist im hinteren Gebäudeteil untergebracht.

Der 1989 in Gütersloh gegründete Pflegeverein bietet an der Paderborner Straße eine Hausgemeinschaft für 16 Bewohner mit einem Gemeinschaftsbereich an. Die Bewohner sind in Einzelzimmern mit eigenem Bad untergebracht. Zudem bietet der Neubau im Obergeschoss sieben seniorengerechte Wohnungen, die zwischen 57 und 66 Quadratmeter groß sind.

Die Mieter haben die Wahl. Sie können entweder komplett selbstständig leben. Sie können aber auch Teile oder das komplette Angebot des Pflegediensts nutzen. Burkhard Kankowski vom Verein Daheim erklärt, das bereits zu diesem Zeitpunkt der größte Teil der Wohnungen vergeben ist. „Nicht alle mit Vertrag aber zumindest mit einer mündlichen Zusage“, sagt Burkhard Kankowski.

Mit ihrer Planung haben die Verler Architekten einen Baustil mit einer klaren Struktur aus kubischen Formen und großen Fensterflächen gewählt. Die zeitgemäß moderne und wertige Optik passe gut zu dem sich durch die neu geplante Ortsdurchfahrt ändernden Stadtbild. Gleichzeitig bilde das Gebäude so einen fließenden Übergang zu der bestehenden Bebauung, schreibt das Architektenbüro Wischke und Send.