Daheim e.V.
 

18.02.2016 | Westfalen Blatt

Altenpfleger ist ein Job mit Zukunft

"Daheim" und AWO suchen neue Auszubildende zum 1. April

Halle (anp). Keine Abwechslung im Job, man wendet den ganzen Tag nur ältere Menschen und findet keine Erfüllung in der Arbeit? Von wegen, sagt Viktoria Falk: "Altenpfleger zu sein bedeutet viel mehr."

Sie selbst ist Auszubildende im dritten Lehrjahr. Für den Ausbildungsberuf, der sie selbst begeistert hat, gibt es bei "Daheim" und den Fachlehrgängen der AWO noch freie Ausbildzungsplätze.

Die duale Ausbildung startet zum 1. April 2016 und bewerben kann sich jeder, der mindestens einen Hauptschulabschluss hat. "Auch Quereinsteiger sind herzlich willkommen", sagt Pflegedienstleiterin Sonja Buschmann.

Einsteigen in einen Beruf, der vielseitige Möglichkeiten bietet: Der Kontakt zu Menschen und der soziale Aspekt sind Viktoria Falk besonders wichtig. Sie selbst hat nach einem BWL-Studium umgesattelt auf Altenpflege. "Es ist schön, wenn man sieht, wie sich die Patienten psychisch und körperlich stabilisieren."

Lauftraining macht sie mit einigen Patienten und unterstützt sie unter anderem dabei, sich nach einem Krankenhausaufenthalt zu erholen. "Man bekommt von den Menschen sehr viel zurück", sagt sie. Körperlich anstrengend ist der Job natürlich auch. Aber es gäbe Pfleghilfen und Techniken, mit deren Hilfe man seine eigene Gesundheit besser schützen könne. "Man wird im Sport gefördert", sagt Viktoria Falk, die nun durch die Unterstützung kostenlos ins Fitnessstudio gehen kann. "Außerdem bekommt man in der Ausbildung bei "Daheim" alles in der Praxis mit, was man für die Ausbildung benötigt" sagt Fachseminarverantwortlicher Rüdiger Schnier.

Neben der ambulanten und stationären Pflege, können Auszubildende sogar zusammen mit Bewohnern ins Ausland fahren und dort Erfahrungen sammeln. "Sich dabei auf den Menschen einzulassen, ist das Wichtigste in dem Ausbildungsberuf", erklärt Andre Korbach, der für die Ausbildungsorganisation verantwortlich ist. Aber auch Reflexionsfähigkeit und eine gesunde Selbsteinschätzung seien nötig. "Eine gewisse Portion Humor kann natürlich auch nicht schaden und detektivischer Spürsinn und Neugier hilft einem auch", sagt Sonja Buschmann.

Schlussendlich sei der Ausbildungsberuf ein Job der Zukunft mit vielen Gestaltungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten. "Als Altenpfleger hilft man dabei mit, ein Umfeld zu gestalten, in dem Menschen sich wohl fühlen", sagt Rüdiger Schnier.